Waldabend Januar

Reise in das Land des „Bruttonationalglücks“

Für den Januar-Waldabend hätte der Besuch etwas besser sein können, aber das war wohl dem Wetter geschuldet, keineswegs dem Programm. Es schien nämlich als wollten die Wettergötter an Niederschlägen das nachliefern, was im Sommer zuvor gefehlt hatte. An der „Dreikönigswanderung“ hatten wir gerade eine Regenpause am Nachmittag erwischt. Die Schneemassen, die kurze Zeit später andere Regionen heimsuchen sollten, gingen wohl in die Geschichte ein.

Mit den besten Wünschen für das neue Jahr eröffnete Dieter Schubert diesen Waldabend. Er verwies auf den Wanderplan, der in etwa zwei Wochen ausgeliefert werden würde. Wieder war es gelungen, ein attraktives Programm zu erarbeiten.

Helmut Völk blickte auf die vergangenen Wochen zurück; insbesondere die Adventsfeier und die Dreikönigswanderung. Er wies auf das anlaufende Volksbegehren „Artenvielfalt“ hin, dessen Ziel es sei, staatliche Maßnahmen zum Erhalt bedrohter Tier- und Pflanzenarten einzuleiten. Wer dies unterstützen wollte, der musste sich aber vom 31. Januar bis 13. Februar eintragen.

Dann aber gehörte die Aufmerksamkeit dem Referenten, Rolf Abicht. Dieser ist bei uns längst kein Unbekannter mehr, hatte er uns doch schon mehrfach mit seinen Reiseberichten beeindruckt. Es sind keine normalen Urlaubsreisen, sondern Trekking-Touren, die hohe Anforderungen an die Teilnehmer stellen. So war es Beispielsweise am April-Waldabend 2017 in Patagonien, diesmal ging es in ein noch weithin geheimnisvolles Land, nämlich das Himalaya-Königreich Bhutan. Hierüber hatte Rolf Abicht ein Video erstellt.

Die kleine Gruppe reise zunächst nach Bangkok und hatte Gelegenheit, diese Stadt zu erkunden. Dies etwas länger als geplant, denn wegen des Flugs nach Bhutan gab es Probleme.

Auf Details des Reiseberichts soll hier verzichtet werden. Nur so viel: Staatsziel sei nicht wie in vielen Ländern ein maximales Bruttosozialprodukt, sondern, und das dürfte weltweit einmalig sein.

Ein faszinierendes Land, das sich einem Massentourismus allerdings verschließt.

Die Zuschauer waren durchwegs begeistert und stellten anschließend noch einige Fragen. Dieter Schubert dankte mit einem kleinen Präsent im Namen aller für diesen gelungenen Abend.

-hdb-

 

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